Scope vergibt vorläufiges Rating für "Project Metropolen 18"

Die Ratingagentur Scope hat den geschlossenen AIF „Project Metropolen 18“ mit dem vorläufigen (preliminary) Rating von „a- (AIF)“ bewertet (auf einer Skala von aaa bis d). Das bedeutet: Auf Basis von quantitativen und qualitativen Faktoren kann eine gute risikoadjustierte Rendite erwartet werden. Das Initial Rating wird erteilt, sobald der AIF mehr als 50 Prozent investiert ist.

Über den Publikums-AIF „Project Metropolen 18“ können sich die Anleger ab einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro zuzüglich Agio an Immobilienprojektentwicklungen mit wohnwirtschaftlichem Fokus beteiligen. Hierfür wird der AIF mittelbar zusammen mit anderen Investmentgesellschaften der Project-Gruppe in diverse Immobilienprojektgesellschaften investieren. Der Fonds ist als Blind Pool konzipiert. Gemäß den Anlagebedingungen liegt der Investitionsfokus in Deutschland.

Da der Fonds den Grundsatz der Risikomischung einhalten muss, sollen mindestens zehn verschiedene Immobilienentwicklungen in mindestens drei verschiedenen Metropolregionen angebunden werden. Zum 10. April 2019 sind für den Fonds bereits 20 verschiedene Projektentwicklungen mit einem Gesamtprojektvolumen von 517 Millionen Euro identifiziert worden. Die maximale Beteiligungshöhe der Fondsgesellschaft an diesen Projektentwicklungen liegt dabei bei 70,1 Millionen Euro. Dieses Portfolio bildet neben dem Vertragswerk, den zusätzlichen Informationen der Gesellschaft und dem vorliegenden Asset Management Rating die Bewertungsgrundlage des vorläufigen Ratings. Die Investitionsstrategie sieht vor, die verfügbare Liquidität und die Veräußerungsgewinne erneut in Immobilienentwicklungen zu reinvestieren. Somit liegt ein Reinvestitionsrisiko bei diesem Fonds vor.

Laut Ratingmitteilung wurde das Rating positiv beeinflusst durch:

  • Sehr erfahrener, stark expandierender Anbieter mit Fokus auf Projektentwicklungen in deutschen Metropolregionen und Wien
  • Bisher ausschließlich positive Exitrenditen auf Ebene der Projektentwicklungen in einem positiven Marktumfeld
  • Sehr guter Marktzugang und breites Netzwerk des Asset Managers
  • Keine Fremdkapitalaufnahme geplant
  • Kein Währungsrisiko, da ausschließlich Euro-Investments und eine währungskongruente Finanzierung angestrebt sind
  • Breite regionale Diversifikation angestrebt

Als Risikotreiber hat Scope vor allem identifiziert:

  • Anhaltend hohe Konkurrenz bei Immobilienprojektentwicklungen besonders im Wohnbereich bei weiter steigenden Grundstücks- und Baupreisen
  • Durch das vorliegende Reinvestitionsrisiko Herausforderung in schlechterem Marktumfeld die Renditeprognosen aufrechtzuerhalten
  • Mögliche Reduktion der Rendite aufgrund einer denkbaren konjunkturellen Abschwächung und/oder politischer Eingriffe in den Wohnungsmarkt
  • Bisher noch begrenzter Track Record im Bereich Projektentwicklungen von Gewerbeimmobilien, die beigemischt werden sollen

Für die Project Investment Gruppe wurde von Scope am 27. Mai 2019 eine Aktualisierung des Asset-Management-Ratings veröffentlicht. Scope bestätigt dabei das Rating bei „AA- (AMR)“ und damit eine weiterhin sehr hohe Qualität und Kompetenz im Asset Management. (DFPA/jpw1)

Quelle: Ratingmitteilung Scope

Die 2002 gegründete Scope-Unternehmensgruppe ist eine bankenunabhängige Ratingagentur mit Sitz in Berlin. Sie ist auf die Bewertung von Unternehmen, Anleihen, Fonds und Zertifikaten spezialisiert und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter in Berlin, Frankfurt am Main, London, Madrid, Mailand, Oslo und Paris.

www.scopegroup.com

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