Erstes Branchen-Sozialpartnermodell vor dem Start

Der zur genossenschaftlichen R+V Versicherung gehörende „ChemiePensionsfonds“ bereitet den Start des ersten auf einem Flächentarifvertrag basierenden Sozialpartnermodells (SPM) in Deutschland vor. Möglich gemacht hat diesen Meilenstein in der betrieblichen Altersversorgung eine Tarifvereinbarung der Sozialpartner IGBCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) und BAVC (Bundesarbeitgeberverband Chemie). Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) soll das SPM noch 2022 starten soll.

Das Sozialpartnermodell ist eine Betriebsrente auf Basis einer reinen Beitragszusage und bietet durch den Verzicht auf Garantien höhere Renditechancen. Nutznießer sind zunächst neue Tarifbeschäftigte in den Betrieben der chemischen Industrie, die für ihre Altersvorsorge auf den „ChemiePensionsfonds“ setzen. Für die bisherigen Kunden des „ChemiePensionsfonds“ ändert sich nichts an ihren bestehenden Verträgen und Versorgungen. Die gesetzliche Grundlage für das Sozialpartnermodell hatte bereits 2017 die damalige Bundesregierung geschaffen.

Bei der ersten Umsetzung ihres Branchen-Sozialpartnermodells greifen die Chemie-Tarifpartner auf die langjährige Erfahrung der R+V als institutioneller Kapitalanleger zurück. Das Geld für die spätere Betriebsrente der Arbeitnehmer wird in ein ausgewogenes Anlagekonzept investiert. Eine breite Streuung über mehrere Anlageklassen inklusive einer dynamischen Aktienquotensteuerung sorgt für ein robustes Portfolio. Dieses liefert stabile Erträge unabhängig vom Zinsumfeld, reduziert Wertschwankungen und bettet sich so ideal in das Gesamtkonzept des Sozialpartnermodells ein.

„Es ist eine wegweisende Entscheidung der Chemie-Sozialpartner, in der betrieblichen Altersversorgung künftig auf das Branchen-Sozialpartnermodell zu setzen. Wir sind stolz darauf, dass die Sozialpartner der Chemie auf die R+V als Partner setzen“, sagt Claudia Andersch, Vorstandsvorsitzende der R+V Lebensversicherung. „Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich und sind als R+V mit unserem ,ChemiePensionsfonds‘ als Versicherungspartner bereit für die Umsetzung. Wir gehen fest davon aus, dass die Idee des Sozialpartnermodells in Deutschland nun neuen Schub erfährt.“

Der „ChemiePensionsfonds“ ist mit mehr als 120.000 Versicherten einer der großen Pensionsfonds in Deutschland – mit einem Vermögen von aktuell rund 1,1 Milliarden Euro und jährlichen Beitragseinnahmen von circa 90 Millionen Euro. Der ChemiePensionsfonds hatte im April 2002 als bundesweit erster branchenweiter Pensionsfonds seine Zulassung erhalten. Er entstand auf Initiative von IGBCE und BAVC und befindet sich seit Ende 2007 unter dem Dach der R+V – heute als Bestandteil des 2008 gegründeten ChemieVersorgungswerks. (DFPA/JF1)

Die R+V Versicherung ist einer der größten Versicherer Deutschlands für Privat- und Firmenkunden und gehört zur Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Sitz der Gesellschaft ist Wiesbaden.

www.ruv.de

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