Anleger sind weiterhin risikobereit - erneut steigende Nachfrage nach Aktien-ETF

Die globalen ETF-Mittelzuflüsse stiegen im März auf 124,9 Milliarden Euro. Anleger waren weiterhin risikobereit und investieren Neugelder im Volumen von 108,8 Milliarden Euro in Aktien-ETF. Renten-ETF flossen hingegen nur 20,2 Milliarden Euro zu. Besonders gefragt waren ETF auf nordamerikanische Aktien (plus 55,8 Milliarden Euro), gefolgt von Sektor-, Themen- und Smart-Beta-ETF mit einem Plus von 26,2 Milliarden Euro. Staatsanleihen verbuchten 8,2 Milliarden Euro Neugelder, während Anleger aus Unternehmensanleihe-ETF 995 Millionen Euro abzogen. Dies geht aus der aktuellen „ETF Flow Analyse – April 2021“ des Asset Managers Amundi hervor.

Auf dem Europäischen ETF-Markt wurden bei Aktien-ETF im März Zuflüsse von 18,1 Milliarden Euro verzeichnet (Februar 2021: 10,9 Milliarden Euro). ETF auf globale Indizes blieben mit Neugeldern von 7,1 Milliarden Euro am beliebtesten. Großbritannien war mit einem Plus von eine Milliarde Euro bezogen auf Einzelländer weiterhin führend.

Sektor-, Themen- und Smart-Beta-Strategien waren mit 11,2 Milliarden Euro die gefragteste Produktkategorie. Value -Strategien standen mit einem Plus von 3,9 Milliarden Euro im Anlegerfokus, wobei dabei Nordamerika-Exposures vorne lagen. Dies spiegele die Erwartung wider, dass sich die US-Wirtschaft schnell von der Pandemie erholt und dass Value-Aktien weniger empfindlich auf Zinserhöhungen reagieren als beispielsweise Wachstumstitel. Finanzwerte (plus 1,8 Milliarden Euro) und Energie (plus 1,6 Milliarden Euro) waren ebenfalls gesucht, wobei sich globale Indizes als am beliebtesten erwiesen.

Das Interesse an ESG-Aktien-ETF (plus 5,2 Milliarden Euro) hielt ebenfalls an – ESG steht für die Nachhaltigkeitskriterien Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Anleger switchten weiterhin von traditionelleren zu ESG-ETF. Die Einführung der EU-Offenlegungsverordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation; SFDR) im März habe diesen Trend sicher beschleunigt. Die Regulation sorgt für mehr Transparenz bei nachhaltigen Anlagen und macht ESG-Produkte für Investoren attraktiver.

Europäische Anleger zogen im März Gelder aus Renten-ETF ab. Die größten Abflüsse betrafen ETF auf Unternehmensanleihen (minus 2,2 Milliarden Euro). Bei US-Exposures lag das Minus bei 1,4 Milliarden Euro, bei Eurozonen-Exposures bei 709 Millionen Euro, wobei die Abflüsse aus Euro-Unternehmensanleihen durch einen ähnlichen Betrag an Zeichnungen in ESG-Eurozonen-Corporates kompensiert wurden.

Staatsanleihen verzeichneten kleinere Abflüsse in Höhe von 84 Millionen Euro. Allerdings zogen Anleger 1,3 Milliarden Euro aus Schwellenländer-ETF ab. Zuflüsse gab es hingegen bei ETF auf chinesische Staatsanleihen (plus 800 Millionen Euro) sowie in kurzfristige US-Staatsanleihen (plus 460 Millionen Euro). Das Anlegerinteresse an inflationsgebundenen Staatsanleihen setzte sich ebenfalls fort.

Die Trends auf der Bond-Seite spiegeln laut Amundi die Bedenken der Anleger wider, dass das US-Konjunkturpaket zu Inflation führen und ein höheres Zinsumfeld ankündigen könnte. Dies habe die Anleger aus Unternehmens- und Staatsanleihen in Produkte mit kürzerer Duration getrieben sowie in solche, die Schutz vor Inflation bieten. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Amundi

Der Asset Manager Amundi entstand im Jahr 2010 aus der Zusammenführung der Asset-Management-Aktivitäten der französischen Bankgruppen Crédit Agricole und Société Générale. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Paris. Amundi verwaltet ein Vermögen von mehr als 1,7 Billionen Euro in sechs Haupt-Investmentzentren.

www.amundi.com

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