Colliers: Büroinvestments mit gutem ersten Halbjahr

Büroimmobilien in den deutschen B&C-Städten (B-Städte: Großstädte mit nationaler und regionaler Bedeutung/C-Städte: Wichtige deutsche Städte mit regionaler und eingeschränkt nationaler Bedeutung) standen im ersten Halbjahr 2020 hoch im Kurs. Nach Angaben des Immobiliendienstleisters Colliers International wurden Büroobjekte im Wert von knapp über zwei Milliarden Euro gehandelt. Damit kann das Halbjahresergebnis mit einem Minus von zwölf Prozent fast an den Vorjahreszeitraum anknüpfen. Der fünfjährige Durchschnitt konnte um 23 Prozent übertroffen werden. Büros sind mit einem Anteil von 47 Prozent die mit Abstand wichtigste Assetklasse am Investmentmarkt der B&C-Städte gewesen, der Anteil lag deutlich über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 42 Prozent.

Michael R. Baumann, Head of Office Investment B&C Cities bei Colliers International: „Die robusten Rahmenbedingungen vieler B&C-Städte wecken das Interesse der Investoren. An vielen Standorten sind die Bürovermietungsmärkte von sehr niedrigen Leerstandsquoten gekennzeichnet, zugleich sorgt eine bedarfsgerechte Bautätigkeit bei hohen Vorvermietungsquoten für ein großes Maß an Krisenresistenz. Wir konnten deshalb schon in den vergangenen Jahren beobachten, dass neben den A-Städten mit ihrer weit fortgeschrittenen Renditekompression B&C-Städte eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Das spiegelt sich auch in den Halbjahresergebnissen wider. Trotz der Corona-Einschränkungen liefen viele Prozesse weiter und wurden auch abgeschlossen, wenn auch mit verminderter Geschwindigkeit und umfangreicheren Ankaufsprüfungen.“

In Nürnberg wurden von allen B&C-Städten am meisten Büroimmobilien gehandelt. Das Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr summiert sich auf 267 Millionen Euro. Dicht aufeinander folgen Leipzig (237 Millionen Euro) und Wiesbaden (233 Millionen Euro). Dresden (171 Millionen Euro) und Mainz (129 Millionen Euro) komplettieren die ersten fünf Plätze. Insgesamt schafften neun B&C-Städte im ersten Halbjahr den Sprung über die 100 Millionen Euro-Schwelle.

Die Investoren setzen in B&C-Städten vor allem auf risikoarme Produkte. Werthaltige Core-Produkte summierten sich im ersten Halbjahr 2020 auf über eine Milliarde Euro und einen Anteil von 51 Prozent. Core plus mit mittlerem Handlungsbedarf reihte sich mit rund 630 Millionen Euro und 32 Prozent dahinter ein. Value-Add-Objekte sind vor allem in B&C-Städten interessant, die über eine diversifizierte Nachfrage verfügen. Rund 330 Millionen Euro fielen in den ersten sechs Monaten in dieses Risikoprofil, der Marktanteil von 17 Prozent lag deutlich unter dem deutschlandweiten Durchschnitt von 26 Prozent.

Drei große Käufergruppen prägten laut Analyse das Transaktionsgeschäft in den ersten sechs Monaten. Dank der TLG-Übernahme setzten sich die Immobilien AGs mit rund 650 Millionen Euro und 32 Prozent Marktanteil an die Spitze. Auf dem Treppchen folgen dicht beieinander die offenen Immobilien- und Spezialfonds mit rund 470 Millionen Euro (23 Prozent) sowie die Asset- und Fondsmanager mit rund 460 Millionen Euro (22 Prozent). Projektentwickler kauften für 150 Millionen Euro ein. (DFPA/mb1)

Quelle: Pressemitteilung Colliers

Colliers International Property Consultants Inc. ist ein international tätiges Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen mit Sitz in Seattle. Colliers International Deutschland ist ein Verbund von Immobilienberatern mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

www.colliers.de

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