Marktkommentar: Die Renaissance der Value-Aktien

Der Start ins neue Jahr verlief für viele Technologieaktien nicht wie gewünscht. Die Aktien großer Namen wie zum Beispiel Apple, Amazon, Nvidia oder Tesla mussten trotz guter Jahresergebnisse im ersten Quartal überraschend Kursverluste hinnehmen und hinterließen oftmals das Gefühl, dass die Börsen seit der Jahreswende zu schwächeln scheinen. Dem standen allerdings neue Kursrekorde beispielsweise im deutschen Leitindex DAX entgegen, der am 30. März erstmals in seiner Geschichte die Marke von 15.000 Punkten überschritt. Das merkt Daniel Hardt an, Senior Portfolio Manager des Asset Manager Alpha Beta Asset Management. Wie verlief also nun generell das erste Quartal 2021 für die globalen Aktienindizes?

Ein erster Blick auf die Daten verrate, dass die ersten drei Monate für die klassischen Leitindizes DAX, STOXX 600 Europe, S&P 500 und Nikkei 225 durchaus erfolgreich waren. Dabei steche insbesondere der DAX heraus, der im ersten Quartal einen Wertzugewinn in Höhe von 9,4 Prozent realisieren konnte. Historisch betrachtet gehöre das erste Quartal 2021 im DAX somit zu den 50 erfolgreichsten Quartalen seit 1959, wobei dort auch die Daten des DAX-Vorläufers, der Index der Börsen-Zeitung, berücksichtigt wurden. Interessanterweise war das abgelaufene Quartal für den DAX damit sogar erfolgreicher als das vierte Quartal 2020, in dem viele Indizes wie zum Beispiel der japanische Nikkei 225 oder der chinesische CSI 300 Kurssprünge nach oben verzeichneten.

Aus den Wertentwicklungen der Indizes im ersten Quartal 2021 könne zudem entnommen werden, dass europäische Aktientitel das erste Quartal für eine kleine Aufholjagd genutzt haben. Dies lag laut Hardt unter anderem an der niedrigen Konzentration von Wachstumswerten aus dem Technologiesektor, die, wie eingangs beschrieben, seit Jahresbeginn noch nicht wieder in ihre Erfolgspur gefunden haben. Außerdem dürfte das Wiedererstarken des US-Dollars eine Rolle gespielt haben. Dem STOXX 600 Europe bescherte dies den siebtbesten Jahresauftakt in seiner 35-jährigen Indexgeschichte.

Von der Schwäche der Wachstumswerte profitierten laut Kommentar dagegen die sogenannten Value-Aktien, das heißt Aktientitel, die generell als unterbewertet angesehen werden und oft klassische Branchen repräsentieren. Sie haben an der Aktienmarktrallye im vergangenen Jahr weniger stark partizipiert und erlebten im ersten Quartal eine kleine Renaissance, wie der Vergleich der Wachstumsunternehmen (Growth) zu den Value-Titeln im S&P 500 im Jahr 2020 und im ersten Quartal 2021 zeigt.

Das erste Quartal 2021 bot laut Kommentar neben der Aufholjagd der Value-Aktien auch reichlich weiteren Gesprächsstoff am Kapitalmarkt: Gestörte Lieferketten im internationalen Handel, Hedgefonds-Schwierigkeiten und nicht zuletzt die steigenden Inflationserwartungen. Trotz aller Risiken zeige sich aber, dass im aktuellen Umfeld die großen Konjunkturhoffnungen auf einen Re-Start des Dienstleistungssektors im Sommer in Kombination mit einer unverändert lockeren Geldpolitik den breiten Aktienmarkt weiterhin zum bevorzugten Anlagevehikel zu machen scheinen. (DFPA/mb1)

Quelle: Pressemitteilung Alpha Beta Asset Management

Die Alpha Beta Asset Management GmbH ist ein Asset Manager mit Fokus auf aktive Asset Allokation und Risikomanagement. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet und sitzt in Frankfurt am Main.

www.abam-gmbh.com

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